Über uns - Kindergarten " Kindernest" e.V.

Kindernest e.V.
tree of life
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Der Kindergarten ist eine Einrichtung, die Kindern im Alter von 2 Jahren bis Schuleintritt die Möglichkeit geben will, sich ihren kindlichen Bedürfnissen entsprechend zu entfalten, ihr  Gemeinschaftsgefühl zu stärken und soziales Verhalten zu fördern.
 
„Kinder haben Rechte und sind Akteure ihrer Entwicklung“, d.h. auch beeinträchtigte Kinder nehmen aktiv am Tagesgeschehen im Kindergarten teil und werden in ihrem sozialen Umfeld, in der Gesellschaft integriert.
 
Der Kindergarten ist eine Einrichtung der familienergänzenden Erziehung und Bildung.


         
Unser „offen“ arbeitender Kindergarten besteht u.a. aus 2 Gruppenräumen.
 
Die Gruppenräume sind funktionell,  unterschiedlich eingerichtet. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, sich je nach ihrer Bedürfnislage zu entscheiden und sich zu entfalten- es gibt einen Kreativitätsraum und einen Ruheraum.
 Das Forum mit Garderoben und einem integrierten Bällebad gibt den Kindern die Möglichkeit ihrem Bewegungsdrang nachzugehen. Für die Kinder, die eine spezielle Förderung durch Fachkräfte benötigen, steht ein Therapieraum sowie ein weiterer Raum im Forum zur Verfügung, welcher durch eine Schiebetür vom Forum abgetrennt werden kann.


         
DieRäumlichkeiten des Kindergarten sind funktionell unterschiedlich eingerichtet.
 
Die Spielmaterialien werden regelmäßig ausgetauscht und den Bedürfnissen der Kinder angepasst.
 
Es gibt folgende Materialien:
 
 
-          Bau u. Konstruktionsmaterial
 
-          Werk-, Bastel, u. Gestaltungsmaterial
 
-          Material für Rollenspiele
 
-          Tanz-,  Rhythmik- u. Bewegungsspiele
 
-          Musikinstrumente
 
-          Hilfsmittel u. Geräte zur rhythmischen-, musikalischen und zur Bewegungserziehung
 
-          Tischspiele
 
-          Medien, sowie Bücher, CDplayer etc.
 
-          Geräte aus dem hauswirtschaftlichen Bereich
 
-          Hilfsmittel zur Umwelterziehung (aus Natur- u. Sachbegegnung, Verkehrserziehung)
 
-          Material zur religiösen Erziehung
 
 
 
 
Nutzungsmöglichkeiten außerhalb des Kindergartens
 
 
-          Turnhalle
 
-          Räumlichkeiten in der Grundschule
 
-          Erkunden der näheren u. weiteren Umgebung
 
-          Besuch öffentlicher Einrichtungen
 
-          Ausflüge
 
-          Besichtigung, kulturelle Veranstaltungen
 



Grundsätze der pädagogischen Arbeit
im Integrationskindergarten „Kindernest e.V.“
 
 
         
Der Kindergarten arbeitet situationsorientiert, d.h. das Lernen der Kinder soll von Situationen ausgehen, die den Kindern die Möglichkeit bieten, sie selbstbestimmt und kompetent denken und handeln zu lassen. Die Kinder werden hierbei von den Erziehern in ihrer Erziehung und Entwicklung unterstützt und begleitet.
 
Definition nach Dr. Armin Krenz: „ der situationsorientierte Ansatz gibt den Kindern die Möglichkeit individuelle Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten und zu verstehen, bedeutsame Fragen zu beantworten und Zusammenhänge zu begreifen, um aus der Bewältigung erlebter Situationen und Ereignisse (Erfahrungen) individuelle und soziale Kompetenzen auf- und abzubauen.“
 
Der Kindergarten arbeitet im Freispiel „offen“ , d.h. die Kinder können sich nach der Begrüßung/Absprache in dem Gruppenraum aufhalten, indem sie ihre Bedürfnisse und ihre Kreativität am besten entfalten können. Gleichzeitig lernen die Kinder Vereinbarungen zu treffen und sich für etwas zu entscheiden. Im weiteren Verlauf des Tages können die Kinder das Spiel und die Räumlichkeiten unter einhalten der Gruppenregeln frei wählen.
 
Die vorhandenen Spielmaterialien sollen das Kind neugierig machen und motivieren, sich mit den gegeben Dingen kreativ auseinander zusetzen.
 
Die vielschichtigen Materialien ermöglichen den Kindern Erfahrungen mit allen Sinnen zu sammeln. Die Kinder lernen Materialien, Spiele kennen und sind eingeladen, Erfahrungen zu machen, Angebotenes zu „begreifen“.
 
Das Begreifen kann dann in Wissen umgewandelt werden.
 
Beide Gruppenräume sind wohnlich gestaltet. Es entsteht eine familienähnliche Atmosphäre, in der die Kinder Geborgenheit und Sicherheit erfahren.
 
Die Kinder sollen Spaß und Freude im Kindergarten haben, um verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, zu erproben und zu festigen. In der Gruppe werden die Kinder zur Selbständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Gruppen- und Gemeinschaftsfähigkeit, zu mitverantwortlichen Denken und Handeln, zum Bedürfnisaufschub und zur Konfliktlösung und Konfliktbewältigung  angeregt.
 
Die Beobachtung und das Austauschen der Mitarbeiter bilden die Grundlage zur individuellen, ganzheitlichen  Förderung jedes einzelnen Kindes. Diese Förderung findet in altersgemischten, altersspezifischen Kleingruppen und in Einzelförderungen statt.
 
Das Tun des Kindes steht hier im Vordergrund und nicht das Ergebnis.
 
Die jüngeren Kinder werden in der Eingewöhnungsphase von den Erziehern, aber auch von den ältern Kindern unterstützt. Diese Unterstützung sehen wir als wichtigen Aspekt in der Sozialerziehung. Wir lernen den anderen bewusst wahrzunehmen, lernen auf Jemanden zu zugehen und haben durch die Unterstützung die wir anderen geben, ein Erfolgserlebnis ( ich kann schon was, was andere noch nicht können).
 
Die Kinder sind zusätzlich in altersspezifische Kleingruppen eingeteilt, in der die individuelle Bildung und Förderung des Kindes im Vordergrund steht. Hier werden Pojekte erarbeitet und einmal in der Woche wird Psychomotorik in der Turnhalle angeboten.
Es gibt einen Kooperationsvertrag zwischen der Grundschule, die sich direkt am Kindergartengelände anschließt und Kindergarten
Die zukünftigen Schulkinder besuchen mehrmals in der Woche die Grundschule - dort wurde für die Kinder eine Lernwerkstatt eingerichtet. In dieser Werkstatt haben die Kinder die Möglichkeit eigene Erfahrungen zu sammeln. In den Gruppen werden verschiedene Angebote gemacht, wie das Lauscherprogramm, das Zahlenland oder die die musikalische Früherziehung.
 

Kindernest e.V.
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